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Bayern baut Zusammenarbeit mit Partnern aus Europa weiter aus.

MÜNCHEN Vier Projekte mit bayerischer Beteiligung konnten sich im Programm ‚INTERREG IV B Mitteleuropa’ im internationalen Auswahlverfahren durchsetzen. Diese Projekte können nun Fördermittel der EU von insgesamt über 8 Mio. € in Anspruch nehmen. „Die europäischen Förderprogramme zur territorialen Zusammenarbeit bieten vielfältige Chancen für bayerische Partner. Wir können viele Herausforderungen in Europa nur gemeinsam lösen. Durch die Zusammenarbeit über Grenzen hinweg können Ideen und Erfahrungen ausgetauscht und die jeweiligen Stärken der Projektpartner optimal verknüpft werden“, so Bayerns Wirtschaftsministerin Emilia Müller.

 

Im Projekt ‚Kassetts’ zum Beispiel entwickelt die Fraunhofer Gesellschaft ein computergestütztes Managementsystem für kleinere und mittlere Unternehmen der Logistikbranche zusammen mit Partnern aus sechs mitteleuropäischen Staaten. „Durch grenzüberschreitende Kooperation sollen Transportkapazitäten vergrößert und damit die umweltfreundlichen Transportmöglichkeiten Schiene und Wasserwege gewinnbringend genutzt werden. Eine derart optimierte Logistik kann den erforderlichen LKW Transport um rund 30 % verringern“, so Müller. Weitere Projekte haben die verstärkte Nutzung von Biomasse sowie die Entwicklung kleinerer Städte im Fokus.

 

Die Förderprogramme im Rahmen der ‚Europäischen Territorialen Zusammenarbeit’ unterstützen 2007-2013 die grenzübergreifende Zusammenarbeit und stehen Kommunen, Regionen, Hochschulen, Verbände wie auch sonstigen öffentlichen und zum Teil auch privaten Institutionen offen. Die Programme zeichnen sich durch eine beachtliche Förderquote von bis zu 76 % und ein breites Themenspektrum aus. Nähere Informationen zu den INTERREG-Förderprogrammen finden sich im Internet unter [link]www.interreg.bayern.de|link|www.interreg.bayern.de[link-ende].