Bayerisch-polnischer Unternehmensverbund SoftM / Comarch expandiert nach China
Zeil: "Expansion sichert Arbeitsplätze in Bayern"
MÜNCHEN Im Bayerischen Wirtschaftsministerium hat heute der bayerisch-polnische Unternehmensverbund SoftM / Comarch seine Gespräche mit dem zweitgrößten chinesischen IT-Anbieter Inspur über die gemeinsame Erschließung des chinesischen Marktes erfolgreich fortgesetzt. Ziel ist die Vermarktung der in Bayern entwickelten Software ‚Comarch Semiramis’ für alle betriebswirtschaftlichen Anwendungsbereiche mittelständischer Unternehmen in China. Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil: „Damit kann die Softwareentwicklung in Bayern ausgebaut und hochqualifizierte Arbeitsplätze im Freistaat gesichert werden. Ich freue mich, dass Comarch von Bayern aus seine Aktivitäten auf dem chinesischen Markt erweitert und wünsche dem Unternehmen viel Erfolg bei der Kooperation mit der chinesischen Firma Inspur.“
Bereits im November 2009 fand ein Gespräch zwischen Bayerns Wirtschaftsminister Zeil und Piotr Piatosa, Vorstandsvorsitzender von SoftM und Vizepräsident von Comarch, im Rahmen einer Delegationsreise nach Polen statt. Beide Seiten zogen eine positive Bilanz des einjährigen Engagements von Comarch in Bayern. Wirtschaftsminister Zeil: „Comarch steht beispielhaft für einen starken Trend: Immer mehr führende Unternehmen aus Osteuropa, vor allem aus dem IT-Sektor, sehen in Bayern einen optimalen Standort, um von hier aus neue Märkte zu erschließen.“
Vor fast einem Jahr hatte der polnische Softwarekonzern Comarch S.A. die Aktienmehrheit an der SoftM Software und Beratung AG mit Hauptsitz in München erworben. SoftM betreut heute mit 360 Mitarbeitern, davon rund 120 in Bayern, 4 000 Kunden weltweit.

