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Bayerns Wirtschaftsminister Zeil trifft Landeshauptmann von Niederösterreich

27.07.2010

Zeil: „Grenzüberschreitende Zusammenarbeit weiter intensivieren“

MÜNCHEN    Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil trifft heute Niederösterreichs Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll. Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen der Ausbau bilateraler Kooperationsprojekte und neue Möglichkeiten der länderübergreifenden Zusammenarbeit. Zeil: „Die Wirtschaftskrise hat die bayerische wie die niederösterreichische Wirtschaft stark getroffen. Deshalb müssen wir Maßnahmen ergreifen, mit denen wir nachhaltig und dauerhaft die Innovations- und Investitionsfähigkeit unserer Betriebe stärken können. Erfreulicherweise hat die Konjunktur inzwischen wieder spürbar Tritt gefasst. Wir wollen gemeinsam diese Wachstumsdynamik auch politisch unterstützen. Dazu müssen wir die Rahmenbedingungen schaffen, um unsere Wirtschaft wieder leistungsfähig und zukunftsstark zu machen.“

Erfolgversprechende Ansätze für Kooperationen liegen beispielsweise in der Technologie- und Forschungspolitik. „Gezielte Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Bildung sind der Schlüssel zur Sicherung der Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaftsstandorte. Neue Produkte, Ideen und Prozessinnovationen sind gerade heute wichtiger denn je“, so Zeil. Im Hochschulbereich bestehen zwischen Bayern und Niederösterreich bereits rege Beziehungen. Zeil: „Internationale Kooperationen in Forschung und Wissenschaft, insbesondere mit unseren Partnern in den Nachbarländern sind für Bayern in einer globalisierten Welt zunehmend von Bedeutung. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem persönlichen Austausch durch Studenten- und Austauschprogramme zu. Er legt oft die Grundlage für die spätere wirtschaftliche Zusammenarbeit.“

Bayern und Niederösterreich wollen sich darüber hinaus über die Gestaltung einer zukunftsorientierten Regionalpolitik austauschen. „Die nachhaltige Entwicklung des ländlichen Raums als attraktiver  Lebens- und Arbeitsraum ist für Niederösterreich und Bayern gleichermaßen wichtig. Es ist eine Leitlinie der bayerischen wie der niederösterreichischen Politik, die strukturschwächeren Regionen und die dort ansässigen kleinen und mittelständischen Unternehmen aktiv zu unterstützen. Nur durch ein enges Zusammenspiel aller Akteure kann eine innovative Regionalentwicklung erreicht werden. Die Zukunftssicherung unserer Regionen hat oberste Priorität“, erklärt Bayerns Wirtschaftsminister Zeil abschließend.
 
Achtung Bildredaktionen: Im Nachgang des Treffens stehen Bilder im Internet unter www.stmwivt.bayern.de/presseinfo/bildergalerie zur Verfügung.

Quelle: StMWIVT
Pressenummer: 380/10