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BUSINESS BAVARIA Ausgabe 1_2 | 2011

Top Themen dieser Ausgabe

Die bayerischen Messegesellschaften: mit drei „I“s zum Erfolg

Die drei „I“s stehen für „Investitionen”, „Innovationen” und vor allem „Inter-nationalisierung.“ 2010 haben die Messegesellschaften in Nürnberg und München ein Rekordergebnis geschafft.

 

Fünf Minuten mit ...

John Kottayil, Repräsentant des Freistaats Bayern im indischen Bangalore

 

NEUES AUS DEM FREISTAAT

Vom bayerischen Mittelstand – für die Welt: Perfektion in vielerlei Hinsicht

 

SCHWERPUNKTTHEMA

Indien und Bayern: eine Partnerschaft, die Wachstum bringt

 

Bavaria in your briefcase im Februar

Witziger und außergewöhnlicher Winterspaß in Bayern

 

Die bayerischen Messegesellschaften: mit drei „I“s zum Erfolg

Die drei „I“s stehen für „Investitionen”, „Innovationen” und vor allem „Inter-nationalisierung.“

 

2010 haben die Messegesellschaften in Nürnberg und München ein Rekordergebnis geschafft.

 

Besonders bemerkenswert ist der Aufstieg der NürnbergMesse
zum Mitglied der Top Ten in Europa und der Top 20 weltweit. Innerhalb der letzten 13 Jahre hat sich der Umsatz der NürnbergMesse verfünffacht. Laut Geschäftsführer Bernd A. Diederichs ist sie dadurch „die am schnellsten wachsende Messegesellschaft in Europa“. Diese positive Entwicklung wurde durch zwei Faktoren eingeleitet.

 

Wegweisend war zum einen ein ehrgeiziges Programm zur Kapazitätserweiterung und Infrastrukturmodernisierung: Allein in den letzten fünf Jahren wurden mehr als 150 Millionen Euro in die Messehallen und ihre technische Infrastruktur investiert. Zum anderen waren Innovationen in der Veranstaltungsstrategie entscheidend: Dazu gehören die Entwicklung und Umwandlung von Messen für Schlüsselmärkte wie Brasilien – das für etwa die Hälfte des Auslandsumsatzes der NürnbergMesse verantwortlich ist – sowie für Indien, Russland und China. 2010 veranstaltete die Messegesellschaft insgesamt 20 Auslandsmessen. Darüber hinaus wurde sie mit der Durchführung von 36 Messebeteiligungen im Ausland beauftragt.

 

Zu den neuen Auslandsmessen gehört ACREX India (vom 24. – 26. Februar 2011 in Neu-Delhi), die sich als größte und wichtigste Fachmesse für Kälte- und Klimatechnik auf diesem Wachstumsmarkt etablieren will.  2010 konnte die NürnbergMesse die Früchte ihrer langjährigen drei „I“-Initiative gebührend ernten: Der Umsatz überschritt zum ersten Mal die 200 Millionen Euro-Marke und lag damit 30 Prozent über dem des Jahres 2008 (Die Ergebnisse werden im Zwei-Jahres-Rhythmus verglichen). Der Jahresgewinn sei geradezu „explodiert“, kommentiert Bernd A. Diederichs die erfreuliche Entwicklung. Auch im Hinblick auf die Zahl der Aussteller und Besucher war 2010 ein Rekordjahr: Über 29.000 Aussteller – davon mehr als ein Drittel aus dem Ausland – sowie knapp 1,5 Millionen Besucher – davon 200.000 aus dem Ausland – nahmen an den insgesamt 157 Veranstaltungen der NürnbergMesse Gruppe in Deutschland und im Ausland teil.

 

Umfassendes Programm der Messe München

Die Messe München (MMG) gehört seit Langem zum Club der Top Ten weltweit. Um diese Spitzenposition zu halten, setzt die Messegesellschaft voll auf die drei „I“s. Im Jahr 2010 erreichte die MMG Rekordmarken sowohl bei Ausstellern (über 37.000), als auch bei Besuchern (2,2 Millionen). Zudem erzielte sie eine starke Umsatzsteigerung von mehr als 250 Millionen Euro. Der Vorsitzende der Geschäftsführung der MMG, Klaus Dittrich, schreibt diese beachtlichen Erfolge auf „einem immer härter umkämpften Markt“ den „Umstrukturierungsmaßnahmen und der Innovationskraft“ der Messe-gesellschaft zu. Ausschlaggebend für den Erfolg der Messe sind unter anderem die unterschiedlichen Eventformate, die die Messe dank ihrer diversen Veranstaltungsstätten bedienen kann: Zum einen die helle, moderne und großräumige Neue Messe München mit dem ange-gliederten Internationalen Congress Center ICM, zum anderen das kleinere M,O,C, (Munich Order Center) im Norden Münchens, das sich insbesondere bei neuen Veranstaltungen einen Namen gemacht hat.

 

Ein weiteres Kennzeichen der Innovationskraft ist die Internationalisierungsstrategie der MMG. Im Jahr 2010 fanden mehr als 40 Messen im Ausland statt, die von der Messegesellschaft durchgeführt oder von ihr mitorganisiert wurden. Dazu gehörte die viel versprechende neue Messe für regenerative Energien ENEREXPO in Hanoi. Ein weiteres prominentes Beispiel ist die bauma China. Sie brach – ebenso wie ihr Vorbild in München – 2010 alle Rekorde.

 

Das dritte wichtige Element der „Messelandschaft“ Bayern ist ferner die Messe Augsburg. Auf ihrem modernen Messegelände werden internationale Leitmessen wie die interlift (Aufzugtechnik) oder die GrindTec (Schleiftechnik) veranstaltet, hinzu kommen zahlreiche Regional und Fachmessen wie beispielsweise die REN-EXPO (regenerative Energien). Eine Reihe von Unterhaltungsveranstaltungen rundet das Angebot ab. Erfolgsgarant für die Messegesellschaften in Nürnberg, München und Augsburg ist die leistungsfähige bayerische Wirtschaft. Durch ihre Größe und Stärke sorgt sie für eine rege Teilnahme von heimischen Ausstellern und Besuchern und wirkt zugleich als Magnet für Interessenten aus dem Ausland.      

 

www.nuernbergmesse.de/de/default.ashx

 

Fünf Minuten mit ... John Kottayil, Repräsentant des Freistaats Bayern im indischen Bangalore

John Kottayil ist seit Eröffnung des Bangalore Office Repräsentant des Freistaats Bayern in Indien. 2011 ist für ihn ein besonderes Jahr, denn die Repräsentanz feiert heuer ihr zehnjähriges Bestehen. Die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen zwischen Indien und Bayern sind heute besser denn je, was auf einige einschlägige Tatsachen zurückzuführen ist, wie John Kottayil im Folgenden schildert.

 

Welche Trends sind Ihrer Meinung nach bei indischen Investments in Bayern zu verzeichnen?

 

Indiens Wirtschaftswachstum ist dieses Jahr gemessen am Bruttoinlandsprodukts um 8 Prozent angestiegen und bis März 2011 ist ein erneuter Zuwachs um bis 9,2 Prozent zu erwarten. Die indische Wirtschaft erholt sich zunehmend von der globalen Rezession. Indische Unternehmen stellen wieder mehr Personal ein und lassen Expansionsvorhaben neu aufleben. Interessant ist dabei vor allem, dass neben den Großkonzernen auch eine Vielzahl von mittelständischen Unternehmen eine Geschäftserweiterung nach Europa in Betracht zieht. Im europäischen Vergleich steht dabei Deutschland als Standort ganz oben auf der Liste und die innerdeutsche Rangliste führt Bayern an. Vor allem Indiens IT-Sektor wächst und gedeiht. Natürlich gibt es noch andere Branchen wie z.B. Biotechnologie, Luft- und Raumfahrt, erneuerbare Energien und Automotive, die einen starken Zuwachs verzeichnen. Dieses branchenübergreifende Wachstum ist ein sicherer Indikator dafür, dass sich Indische Unternehmen zukünftig vermehrt um globale Präsenz bemühen. Gerade deshalb bin ich sicher, dass die Indisch-Bayerischen Beziehungen in naher Zukunft noch stärker werden.

 

Welche Stärken werden dem Wirtschaftsstandort Bayern von der indischen Ge-schäftswelt zugeschrieben?

 

Wir sehen die Stärken von Bayern als Top-Investitionsstandort vor allem in der investo-renfreundlichen Politik des Freistaats, den einfachen Prozesse und Abläufen bei einer Unternehmensansieldung in Bayern und der Transparenz des deutschen Systems. Dies wird uns durch das Investorenfeedback immer wieder bestätigt. Außerdem wissen indische Geschäftsleute die Betreuung direkt in ihrem Heimatland durch die Bayerische Repräsentanz sehr zu schätzen. Für ein indisches Unternehmen ist es ausgesprochen wichtig, sich auf Unterstützung verlassen zu können.

NEUES AUS DEM FREISTAAT – Vom bayerischen Mittelstand – für die Welt: Perfektion in vielerlei Hinsicht

Perfekte Produktqualität und –sicherheit …

... ist in aller Welt gefragt. Passende Antworten liefert das Münchner Unternehmen Vispiron AG: Mit seinen sicherheitsrelevanten IT- und Mechatroniksystemen spürt es Schwingungen und andere physikalische Größen in diversen Bauteilen und Systemen auf. Die innovative Messtechnik ist besonders für Automobilhersteller – insbesondere aus dem Wachstumssektor E-Mobility – und Maschinenbauunternehmen hilfreich. Denn mit diesen Systemen können diese besser einschätzen, wie ausgereift ihre Produkte bereits sind.

 

Neben dem Angebot im Bereich Messtechnik bietet die 2002 gegründete Vispiron AG auch Audit-Programme für Photovoltaik-Einrichtungen oder ein Software-Update-System, mit dem sich Daten- und Programmstände aller Fahrzeugsteuergeräte sowie elektronische Fahrtenbücher aktualisieren lassen. Angesichts der breiten und stets wachsenden Produktpalette verwundert es nicht, dass Vispiron mit zu den Unternehmen in Deutschland zählt, deren Belegschaft am schnellsten wächst: Sie soll sich mittelfristig von derzeit 230 Mitarbeitern auf knapp das Doppelte erhöhen.

 

Ebenso rasant wächst die Zahl der Auszeichnungen für Vispiron – und insbesondere für ihren Gründer und Geschäftsführer Amir Roughani. “Bester Arbeitgeber“, “Bester ausländischer Unternehmer“ oder „Karriere des Jahres” sind nur einige der Titel, mit dem die Aktivitäten des gebürtigen Iraners bedacht wurden.

 

Roughanis Karriere ist in der Tat bemerkenswert. 1986 kam der damals 11-jährige als Flüchtling nach Deutschland. Er lernte die Sprache seiner neuen Heimat, schloss erfolgreich ein Studium zum Wirtschaftsingenieur ab und bewährte sich als Nachwuchsmanager in einem Berliner Unternehmen. 2000 zog er nach München, um als Führungskraft bei einem Medienunternehmen zu arbeiten. 2002 gründete er die spätere Vispiron. Erster Großkunde: BMW.

 

Das perfekte Hörerlebnis …

… soll nicht allein dem Publikum eines Konzerts vorbehalten bleiben. Musikliebhaber wünschen sich auch im eigenen Wohnzimmer eine möglichst perfekte Wiedergabe der gespielten Musik. Die Kopfhörer des 1991 in Tutzing gegründeten Unternehmens Ultrasone können diesen Wunsch erfüllen: Dank 60 patentierter Erἀ ndungen geben sie Töne realitätsgetreu und ohne akustische Störungen wieder.

 

Das perfekte virtuelle Modell …

… ersetzt langwierige Bastelarbeit. Früher bestand die Entwicklung einen neues Fahrzeugmodells bei BMW oder Audi aus Schweißen, Schrauben, Löten und Schleifen. Nun passiert das alles virtuell – dank der Animationen der Münchner Realtime Technology. Damit nicht genug: Basierend auf dem virtuell erarbeiteten Modell wird auch die Fertigung des Autos lanciert. Schließlich können die Animationen auch als Marketingtool eingesetzt werden.

SCHWERPUNKTTHEMA Indien und Bayern: eine Partnerschaft, die Wachstum bringt

Im Herbst wird das Indienjahr in Deutschland und das Deutschlandjahr in Indien eingeläutet, das der Vertiefung und Ausweitung der deutsch-indischen Beziehungen dienen soll.

Der Freistaat und Indien feiern schon jetzt, nämlich das 10-jährige Bestehen der Bayerischen Repräsentanz in Bangalore. Zeit, einen Blick auf die Partnerschaft der beiden Volkswirtschaften zu werfen:

 

Investitionen: Namhafte indische Unternehmen wie TCS, HCL,
Dr. Reddy und Wipro haben in Bayern Standorte, Dienstleistungsniederlassungen und Büros gegründet. Diese und weitere Global Player haben Indien zu einer der am rasantesten wachsenden Wirtschaften der Welt verholfen. Zu den über 300 bayerischen Unternehmen mit Standorten in Indien gehören unter anderem Siemens, BMW, Allianz und MAN.

 

Handel: Die bayerischen Exporte nach Indien wuchsen im dritten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um weitere 15,6 Prozent auf knapp 979,2 Millionen Euro. Auch die Importe von Indien nach Bayern liegen mit 549 Millionen Euro und einer Steigung um 25,7 Prozent auf einem sehr hohen Niveau. Diese Zahlen sind schon jetzt äußerst erfreulich und werden in nächster Zeit noch weiter wachsen, berichtet Anup Mudgal, Generalkonsul der Republik Indien in München. Seine Prognose: Es bahnt sich eine „Ära von viel engeren und weiter reichenden Beziehungen“ an. Mudgal hält zwei Faktoren für ausschlaggebend.

 

Faktor eins: Vertrautheit. Die bayerisch-indische Partnerschaft besteht – vor allem durch das Engagement von Siemens in Indien – immerhin seit mehr als 150 Jahren. „Unsere beiden Wirtschaftssysteme basieren gleichermaßen auf der individuellen Initiative Einzelner und der durch Demokratie und Rechtstaatlichkeit garantierten Stabilität der Gesellschaft. Dieses Fundament ermöglicht die Vertrautheit und Leichtigkeit von Geschäftsbeziehungen sowohl in Bayern und Indien, als auch zwischen beiden Staaten“, betont Mudgal, der auf eine lange und erfolgreiche Karriere im indischen diplomatischen Dienst zurückblicken kann.

 

Faktor zwei: Komplementarität der beiden Volkswirtschaften. Laut Vorhersage von Goldman Sachs wird sich Indien bis 2025 in die fünf größten Volkswirtschaften der Welt einreihen können – falls Indien seinen Bedarf an Infrastruktur (vor allem hinsichtlich der Energieversorgung), Innovationen und Bildung decken kann.

 

„Diese Bedürfnisse werden zunehmend anspruchsvoll und technisch. Dadurch eröffnen sich gigantische Möglichkeiten für den bayerischen Mittelstand, der bekanntlich Weltmarktführer in Nischenmärkten ist. Für die immer größere Anzahl von indischen Technologieunternehmen stellt der Freistaat mit seinen hohen Qualitätsansprüchen den idealen Testmarkt für neue Produkte, Dienstleistungen und Strategien dar“, meint Mudgal.

 

Nach Einschätzung des Generalkonsuls ist Bildung derjenige Bereich, in dem Bayern und Indien besonders eng zusammenarbeiten können. „Bestimmt durch die  Größe unserer Bevölkerung ist unser Bedarf an Bildung riesig. Das gilt für jedes Glied der Bildungskette. Die Hochschulen in Deutschland sind führend auf den Gebieten technologische Entwicklung und Vermittlung. Das duale Ausbildungssystem lässt sich besonders gut auf die indische Situation übertragen. Deshalb ist Deutschland eine eindeutige Wahl für uns als Bildungspartner”, so Mudgals Fazit.

 

Diese enge Partnerschaft ist schon sehr weit gediehen. Zwischen den Hochschulen in Bayern und Indien sind bereits 44 Kooperationsvereinbarungen abgeschlossen. Allein an deutschen Hochschulen sind 4.000 indische Studenten eingeschrieben. Beauftragt mit dem Anbahnen solcher Bildungs- und Wirtschaftspartnerschaften ist das Bayerisch-Indische Zentrum für Wirtschaft und Hochschulen BayIND in Hof. Studenten bilden zusammen mit Gastprofessoren und Managern die große Mehrheit der knapp 7.000 Inder in Bayern. Ihnen steht ein breit gefächertes Angebot an Portalen, Clubs, Gesellschafts- und Wirtschaftsvereinen zur Verfügung, dazu zahlreiche indische Restaurants und Lebensmittelläden.

 

Ein wichtiger Faktor für gute Beziehungen ist die persönliche Zufriedenheit. „Als Generalkonsul bin ich normalerweise der erste Anlaufpunkt für Beschwerden – und der letzte für Lob“, sagt Mudgal mit einem Lächeln. „Und da es kaum Beschwerden gibt, gehe ich davon aus, dass sich die Inder sehr wohl fühlen in Bayern“.

Bavaria in your briefcase im Februar

Witziger und außergewöhnlicher Winterspaß in Bayern

 

1. Rodeln

Bayern ist ja bekanntlich bergig. Die Winter sind hierzulande in der Regel lang und schneereich. So lässt es sich überall im Freistaat schön rodeln – in vielen Orten sogar von Ende November bis Anfang April.

 

Dass dieser vermeintliche Kinderspaß auch Leistungssport und Mutprobe sein kann, beweisen die zahlreichen und anspruchsvollen Rodelbahnen. Sie sind bisweilen sehr lang (bis 6,5 km), kurvenreich und steil (fragen Sie lieber nicht – Au-gen zu und durch!). Rodelfreaks schätzen folgende Strecken besonders: Wallberg am Tegernsee (die längste präparierte Rodelbahn in Deutschland, mit einer atemberaubenden Sicht auf den See und die Alpen), Pfronten im Allgäu (für Tollkühne – mit 1.000 Metern Höhenunterschied), und Nesselwang im Allgäu (erfordert souveräne Fahrkünste).

 

2. Iglus selbst bauen

Wer sich einmal wie ein Eskimo fühlen will, kann entsprechende Kurse in Pfronten und Nesselwang belegen.

 

3. Snowtubing

Schlitten lassen sich gut steuern, große Gummireifen dagegen machen schon mal mehr Schwierigkeiten. Und deshalb macht das „Snowtubing“ besonders viel Spaß: Wild und hilflos rutscht und schlingert man den Berg hinunter – am besten in Bayrischzell und Inzell.

 

4. Airboarding

Ein Airboard ist ein mit Kunststoffkufen ausgestattetes Luftbrett. Das Prinzip ist einfach: sich bäuchlings darauf schmeißen und den Berg hinabsausen – in purem Temporausch. Zum Beispiel in Inzell.

 

5. Snowkiting

„Ich Fliege!” Dieses beim Skifahren wohl bekannte Gefühl wird beim Snowkiting Wirklichkeit – dank Geschirr und Lenk-drachen. Kurse für diese Sportart werden vielerorts im Bayerischen Wald angeboten – dieser ist wie geschaffen für diesen Trendsport: Die hohe Wind- und Schneesicherheit, die nötige Höhe (bis über 1.400 Meter) sowie die weiten, offen Flächen sind ideal für den Kick im Schnee.

 

6. Eisklettern

Steigeisen und Geschirr anziehen, Pickel schnappen – und los geht´s! Direkt hinauf auf einer 90 Grad Eiswand, natürlich angeseilt und unter Aufsicht eines Bergführers. Optimale Lernbedin-gungen bietet der 15 Meter hohe Eisturm in Pfronten.

 

7. Eislaufen auf Wassergräben, Kanälen und Seen

Diese Szene wäre das ideale Motiv für ein Brueghel-Gemälde: das fröhliche Durcheinander von Schlittschuhläufern, Curlern und Hockeyspielern bei klarem, kaltem Winterwetter auf dem Nymphenburgkanal in München sowie auf anderen „königlichen“ Wasserstraßen und Seen in Bayern.

 

8., 9. und 10. Biathlon, Bobsport und Skispringen

Dass diese drei Kondition und Nerven fordernden Sportarten hierzulande höchst beliebt sind, überrascht nicht: Deutsche Sportler zählen nun mal in allen drei Disziplinen zu den Weltbesten. Für erste Selbstversuche bieten sich an: Ruhpolding, Nesselwang und Kaltenbrunn bei Garmisch für Biathlon (kombiniert Skilanglauf und Schießen); die Olympiataugliche Bobbahn am Königssee im Berchtesgadener Land (festhalten – es werden Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h erreicht!); Breitenberg-Rastbüchl und Hohenbogen im Bayerischen Wald sowie Reit im Winkl, Obersdorf und Garmisch für luftige Skisprünge.   

 

www.youtube.com/watch?v=C_PM0XybC4c      

www.youtube.com/watch?v=3-R7N2xhilo      

www.youtube.com/watch?v=4lpIc3IUsfk&feature=related

 

 

Messen und Veranstaltungen

 

… in München

INHORGENTA

25. – 28. Februar 2011

Internationale Fachmesse für Schmuck, Uhren, Design, Edelsteine und Technologie          www.inhorgenta.com/de/portal

 

… in Nürnberg

BioFach

16. – 19. Februar 2011

Weltleitmesse für Bio-Produkte          

www.eltec.info

 

... im Ausland

Delegationsreise unter der Leitung von Staatsminister Zeil nach Indien (Banglore, Pune und Delhi)

13. – 19. Februar 2011

Branchenschwerpunkte: Automobilindustrie, Umwelttechnologie, Bauwirtschaft, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrtindustrie & Satellitennavigation

 

Für weitere Informationen:

Sonja Miekley

Bayern International GmbH

Tel.: +49 89 660566-203

Fax: +49 89 660566-150

smiekley@bayern-international.de