- 1: Home.
- 2: Aktuell.
- 3: Standort Bayern.
- 4: Branchen und Cluster.
- 4.1: Mobilität
- 4.2: Materialentwicklung.
- 4.3: Mensch und Umwelt.
- 4.4: Informations- und Elektrotechnik.
- 4.5: Dienstleistungen und Medien.
- 5: Städte und Regionen.
- 6: Bayerische Repräsentanzen.
- 7: Publikationen.
- 8: Partner.
- 9: Über uns.
- 10: Impressum.
Logistik
Durch das neue Europa mit 27 Mitgliedsstaaten entstand der größte Binnenmarkt der Welt mit etwa 500 Mio. Menschen. In der Logistikbranche – mit etwa 2,5 Mio. Beschäftigten eine der bedeutendsten Wachstumsbranchen in Deutschland – enstehen durch diesen größeren Markt neue neue Produktions-, Transport- und Logistikstrukturen.
Standort Bayern
Der Freistaat Bayern bietet für Logistikunternehmen beste Voraussetzungen, um den gestiegenen Anforderungen der Branche gerecht zu werden. Durch seine zentrale Lage in Europa stellt Bayern ein bedeutendes Tor zu Mittel-, Süd- und Osteuropa dar. Ein hervorragend ausgebautes Straßen- und Schienennetz, Häfen mit trimodaler Verkehrsanbindung sowie internationale Flughäfen gewährleisten beste Transportbedingungen. Mehr als 400.000 Beschäftigte innerhalb der Branche sprechen für sich.
Bayern ist mit seiner modernen und leistungsfähigen Wirtschafts- und einer vielfältigen Industriestruktur eine der Wachstumsregionen in Deutschland und auf dem europäischen Festland. Bayern ist insbesondere aufgrund seiner exzellenten Verkehrsinfrastruktur ein Top-Standort für Logistikzentren:
- Ein hervorragend ausgebautes Straßennetz, eingebunden in das deutsche Autobahn- und Fernstraßennetz, mit sieben europäischen Nord-Süd- bzw. Ost-West-Verbindungen ist für Logistikunternehmen Garant für einen schnellen und verlässlichen Gütertransport.
- Bayern hat schon sehr frühzeitig auf den Trend der Güterverlagerung von der Straße auf die Schiene reagiert: Das leistungsfähige bayerische Schienennetz als Alternative zum Straßentransport gewährleistet eine optimale Anbindung innerhalb Deutschlands und an die Nachbarländer. 19 Umschlagplätze für den kombinierten Verkehr ermöglichen einen schnellen, sicheren und reibungslosen Verkehrsträgerwechsel.
- Über die internationalen Flughäfen München und Nürnberg können Luftfrachtgüter innerhalb von 24 Stunden nahezu jeden Bestimmungsort weltweit erreichen. Der Flughafen München, bereits mehrfach zum besten Flughafen Europas gewählt, bietet die meisten innereuropäischen Verbindungen aller deutschen Flughäfen an. Sämtliche europäischen Wirtschaftsmetropolen sind in weniger als vier Stunden erreichbar.
- Die boomenden bayerischen Binnenhäfen sind für den Warenumschlag in alle europäischen Wachstumsmärkte bestens geeignet. Die nahezu 3.500 km lange Rhein-Main-Donau-Wasserstraße verbindet Bayern mit den großen Überseehäfen an der Nordsee und mit den Häfen am Schwarzen Meer.
- Das weit reichende Netz von Güterverkehrszentren (Nürnberg, Regensburg, Ingolstadt, Straubing, Augsburg) unterstützt den kombinierten Verkehr und bietet beste Voraussetzungen für den Wechsel auf andere Verkehrsträger.
Branchenumfeld
Logistikunternehmen finden im Freistaat einen dynamisch wachsenden Markt in nahezu allen Bereichen und Querschnittstechnologien zur Logistik – von der Automobilindustrie, IT über Luft- und Raumfahrt und Medizintechnik bis hin zum Anlagenbau, Energie- und Umwelttechnik sowie Telematik.
Zahlreiche Global Player und besonders das dichte Netz von über 400.000 kleinen und mittelständischen Industrie-, Handwerks- und Dienstleistungsbetrieben treiben Bayerns Wirtschaft voran und bieten ideale Absatzchancen. Investoren aus dem In- und Ausland knüpfen hier bequem an ein weites Spektrum von wettbewerbsfähigen und hochqualifizierten Abnehmern, Zulieferern und Kooperationspartnern an.
In Bayern sind nahezu alle bedeutenden Logistikunternehmen und -dienstleister vertreten: DHL, UPS, Schenker, Hellmann, Maersk, Hanjin Logistics, ProLogis oder Goodman sind nur einige Beispiele. Global Player wie Dachser und DPD haben in Bayern ihren Firmensitz und nutzen den Freistaat als Drehscheibe und Ausgangspunkt für den internationalen Güter- und Warenumschlag. Viele ausländische Unternehmen wie z.B. Amazon, Ingram Micro, Office Depot, NYK Logistics oder Rexel haben Bayern als Standort für ihre Warenverteilzentren gewählt.
Bayern ist aufgrund seiner zentralen Lage in Europa der ideale Ausgangspunkt für den Ausbau der Ost- und Südosteuropaaktivitäten. Zahlreiche Logistikunternehmen nutzen den stetig wachsenden Kombi- und alpenüberquerenden Verkehr in Richtung Italien und in die Balkanstaaten. Eine schnelle Anbindung an die großen Seehäfen wie Triest, Koper oder Rijeka ist garantiert. Über die Rhein-Main-Donau Wasserstraße ist Bayern bestens mit Ländern wie Rumänien, Ungarn, Bulgarien, Kroatien, Moldawien oder der Ukraine verbunden.
Unternehmen profitieren von den seit Jahrzehnten gewachsenen engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Bayern und den ost- und südosteuropäischen Nachbarländern. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden die Standortvorteile Bayerns bereits heute von mehr als 1.500 ausländischen Hightech-Unternehmen genutzt!
Forschungs-, Ausbildungsumfeld
In Bayern wird der Aus- und Weiterbildung im Logistikbereich oberste Priorität eingeräumt. Mehr als 20 Universitäten und Fachhochschulen bieten Logistik als Schwerpunkt- oder Vertiefungsfach in verschiedenen Studienrichtungen und Spezialisierungen an:
- Wirtschaftswissenschaftliche Lehrstühle und Studiengänge etwa der Universitäten Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Eichstätt, Erlangen-Nürnberg, TU München, Regensburg, Würzburg, sowie der Fachhochschulen Augsburg, Hof, Kempten, Neu-Ulm und der Hochschule der Bundeswehr München. Die Hochschulen befassen sich mit einem breit gefächerten Lehr- und Forschungsangebot von der internationalen Logistik über Supply-Chain-Management bis zu neuen Technologien für die Auftragsabwicklung in der Speditionswirtschaft.
- Logistische Fragestellungen werden auch an technischen und wirtschaftsingenieurwissenschaftlichen Fakultäten der TU München sowie der Fachhochschulen Neu-Ulm und Rosenheim bearbeitet.
- Auf fachbereichsübergreifende Studienschwerpunkte und Zusammenarbeit, insbesondere mit Informationstechnik und Informatik legen die Hochschulen großen Wert. Informationstechnische Schwerpunkte bieten die Einrichtungen in Bamberg, Bayreuth und Erlangen-Nürnberg
Qualifizierte Arbeitskräfte
Der wirtschaftliche Erfolg eines Unternehmens hängt in einem hohen Maße von der Qualifikation der Mitarbeiter ab. Aufgrund der komplexen Bereiche der Logistikwirtschaft ist eine breit gefächerte Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter innerhalb der Branche unerlässlich.
Flankiert werden diese Angebote durch Aus- und Weiterbildungsprogramme der bayerischen Berufsschulen, Industrie- und Handelskammern sowie privaten Bildungsträgern.
Darüber hinaus informieren die beiden bayerischen Verbände der Transport- und Speditionsbranche (LBS und LBT) detailliert über arbeitsrechtliche Fragestellungen und bieten ebenfalls Aus- und Weiterbildungsprogramme an.
Netzwerke
Bayern hat früh die Bedeutung einer intensiven Vernetzung zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sowie zwischen Weltkonzernen und kleinen und mittelständischen Unternehmen erkannt und ist aktiv geworden: Das bayerische Logistikcluster als Teil der Allianz Bayern Innovativ vernetzt landesweit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und staatliche Institutionen. Der Aufgabenbereich der Clusterarbeit reicht unter anderem von der Initiierung und Begleitung marktrelevanter Verbundprojekte über das aktive Agieren an Schnittstellen zu Logistik-Querschnittstechnologien und anderen Clustern bis hin zu der Gestaltung von thematisch fokussierten Kooperationsforen und Arbeitskreisen.
Initiativen und Programme
Neben den Aktivitäten des bayernweiten Logistikclusters profitieren Logistikunternehmen in ganz Bayern von starken Partnern, Forschungseinrichtungen sowie Logistiknetzwerken in den Regionen. Von Aschaffenburg bis Rosenheim, von Bayreuth bis Kempten finden interessierte Unternehmen eine ideale Plattform, um die Kontakte in der Region zu intensivieren, mögliche Partner zu identifizieren und neue Ideen gemeinsam zu entwickeln.
Unterstützung findet die Logistikbranche in Bayern durch ein breites Angebot an Netzwerken:
- Logistikagentur Oberfranken e.V., Hof
- Logistik-Kompetenzzentrum Prien
- Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services (SCS), Nürnberg
- Allianz Bayern Innovativ
- Forschungszentrum für wissensbasierte Systeme (FORWISS)
- Bayerischer Forschungsverbund „supra-addaptive Logistiksysteme“ (FORLOG)
- CNA Center for Transportation and Logistics Neuer Adler e.V.
- Produktionstechnisches Anwenderzentrum Augsburg: bearbeitet Fragestellungen aus dem Bereich Produktionslogistik.
Mit den Messeplätzen München und Nürnberg steht den Logistikunternehmen in Bayern eine hervorragende Plattform für die Vermarktung ihrer Produkte und die Suche nach potenziellen Kooperationspartnern aus dem In- und Ausland zur Verfügung. Internationale Top-Messen wie die in zweijährigem Turnus in München stattfindende transport logistic, die wichtigste und größte europäische Messe im Bereich Transport und Logistik, sowie die eProcure in Nürnberg ziehen Besucher aus aller Welt nach Bayern. Abgerundet wird das Messeangebot durch hochkarätig besetzte Kongresse, insbesondere des bayerischen Logistikclusters, wie z.B. die Logistik Innovativ in Prien am Chiemsee.
Standorte
In allen Landesteilen Bayerns finden sich Top-Logistikstandorte. Diese hochwertig erschlossenen Industriegebiete mit idealen Bedingungen für Distributionszentren bieten auch die Möglichkeit zum 24-Stunden-Betrieb. In Bayern stehen aktuell mehr als 13.000 Hektar Gewerbefläche zur Verfügung.
Besonders gute Bedingungen bieten beispielsweise die folgenden Regionen:
Bayerischer Untermain, Region Nürnberg, Oberfranken, Hochfranken, Wirtschaftsregion Bamberg-Forchheim, Ingolstadt, Straubing Sand, Regensburg, Mainfranken.
Informationsmaterial
In der Firmendatenbank „Key Technologies in Bayern“ finden Sie Informationen zu in Bayern tätigen Logistikunternehmen.



