Neue Werkstoffe
Die Materialwissenschaft ist zu einer der wichtigsten Säulen der Industriegesellschaft geworden. Mehr als 70 Prozent der Wertschöpfung westlicher Technologieländer basieren direkt oder indirekt auf Werkstoffen. Neue Werkstoffe sind somit der Schlüssel für Produkt- und Verfahrensinnovationen in den nächsten Jahrzehnten.
Themenbereiche wie Elektromobilität, Energieeffizienz oder CO2-Reduktion sind ohne neue Werkstoffe kaum zu bedienen. Hierbei stehen neben neuen Leichtbaustrategien auch neue Materialien und Materialkonzepte im Fokus der Anwenderbranchen wie Automobil, Maschinenbau, Medizintechnik, Nutzfahrzeuge, Bahntechnik oder Luft- und Raumfahrt.
Bayerische Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sind mit ihren international anerkannten Forschungsschwerpunkten kompetente Partner für Unternehmen:
- Institute für Werkstoffwissenschaften an der Universität Erlangen-Nürnberg (Halbleiter, Metalle, Polymere, Keramik, Glas, Verbundwerkstoffe)
- Fakultät für Angewandte Naturwissenschaften der Universität Bayreuth (Halbleiter, Polymere, Keramik, Glas, Metalle, Verbundwerkstoffe, Funktionsmaterialien)
- Fakultät für Maschinenwesen in Garching und neuer Forschungsreaktor FRM II der Technischen Universität München (Halbleiter, Metalle, Polymere, Keramik, Glas)
- Zentralinstitut für Medizintechnik der TU München in Garching (biokompatible Materialien)
- Materialwissenschaftliche Lehrstuhlgruppe der Fakultät für Physik und Astronomie an der Universität Würzburg (Halbleiter, optoelektronische Bauelemente, Biomembranen)
- Materialwissenschaftliche Lehrstuhlgruppe der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Augsburg (magnetische und hochleitende Werkstoffe, Anwenderzentrum Material- und Umweltforschung)
- Forschungsschwerpunkt metallische, halbleitende und magnetische Nanostrukturen an der Fakultät für Physik der Universität Regensburg
- Fraunhofer-Institut für Silicat-Forschung in Würzburg (Glas, Keramik, Copolymere, Verbundwerkstoffe, Funktionswerkstoffe)
- Süddeutsches Kunststoffzentrum (SKZ) in Würzburg (Kunststofftechnik)
- Bayerisches Zentrum für Angewandte Energieforschung e.V. (Photovoltaik, spezielle Materialien für Wärmedämmung und -transport)
- ATZ Entwicklungszentrum in Sulzbach-Rosenberg (Alternative Hartmagnetwerkstoffe, Laser- Sinterpulver für Rapid Prototyping)
- Hochschulen der angewandten Wissenschaften unter anderem in Nürnberg (Werkstofftechnik), Ansbach (Kunststoffe) sowie Rosenheim
- Bayerischer Forschungsverbund Glasmaterialien für energieeffiziente Gebäudetechnik (FORGLAS)
- Bayerischer Forschungsverbund für die Entwicklung innovativer Schichten zur Verschleissreduktion an Werkzeugen bei komplexen Belastungen (FORLAYER)
Qualifizierte Arbeitskräfte für Neue Werkstoffe
Bayerns exzellente Ausbildung im Bereich Neue Werkstoffe ist die Basis für die weltweit bekannte Qualifikation seiner Arbeitskräfte. Engagierte und hochqualifizierte Mitarbeiter sind ihr Wettbewerbsvorsprung auf den internationalen Märkten.